Dentalimplantate: höchste Ästhetik und Funktionalität beim Zahnersatz

Ist ein Zahnersatz unvermeidlich, so ist es für den Patienten meist sehr wichtig, dass die Krone, fest verankerte Brücke oder aber herausnehmbare Prothese absolut sicher hält und belastbar ist. Oft lässt sich durch Implantate eine herausnehmbare Prothese oder eine Brücke ganz vermeiden.

Die moderne Implantatologie ermöglicht uns, Patienten mit Zahnverlust durch das Einsetzen künstlicher Wurzeln wirkungsvoll und risikoarm zu therapieren, ohne dass die Nachbarzähne beschliffen werden müssen. Bei dieser Methode werden unter Einsatz minimalinvasiver Techniken Zahnwurzel und Zahnkrone erneuert. Die Implantate ersetzen dabei die Zahnwurzel.

Diese künstlichen Zahnwurzeln gewährleisten Stabilität und ästhetisch anspruchsvolle wie auch funktionelle Versorgungen. In unserer Praxis verwenden wir ausschließlich hochwertige Implantate aus bio-verträglichen Materialien (z.B. Titan).

Durch eine fundierte Diagnostik und individuellen Therapieplan, der Ihren persönlichen Voraussetzungen gerecht wird, können wir Implantat-Behandlungen vornehmen, die auf lange Zeit erfolgreich und sicher sind. Bei diesem Verfahren legen wir größten Wert darauf, die anatomischen Gegebenheiten des knöchernen Implantatlagers angemessen zu berücksichtigt und bei Bedarf auch im Vorfeld der Implantation durch Knochenaufbau zu verbessern.

  • Minimalinvasive Techniken

    Dank fortschrittlicher Operationstechniken ist die Implantation schmerzfrei und selbst bei extrem ungünstigen Verhältnissen noch möglich, etwa wenn im Vorfeld eine gezielte Knochenvermehrung durchgeführt wird.

    Vorbereitend bestimmen wir zunächst anhand von Modellen und einer Röntgenuntersuchung die spätere Lage und die Größe der verwendeten Implantate. Im nächsten Schritt legen wir unter örtlicher Betäubung den Kieferknochen frei. Mit größter Sorgfalt wird dann das Implantatbett in den Knochen gefräst, dessen Form exakt der des Implantats entspricht.

    Wir setzen das Implantat vorsichtig ein und vernähen die Schleimhaut dicht darüber. Während der Einheilungsphase, die meist zwischen 2 und 6 Monaten beträgt, wächst der Knochen dicht an die Implantatoberfläche heran. In dieser Zeit sollte er nicht belastet werden.

    Nach der Einheilung wird das Implantat wieder freigelegt. Wir schrauben den Implantatpfosten in ein vorgesehenes Gewinde ein, der dann als Sockel den Zahnersatz verlässlich trägt. Dies können sowohl einzelne Kronen sein, festsitzende Brücken oder auch herausnehmbare Prothesen sein.

    Die in unserer Praxis eingesetzten Materialien für künstliche Zahnwurzeln sind gut verträglich, erhalten den Kieferknochen und schonen die Nachbarzähne.

  • Sinuslift

    Häufig ist die Knochenqualität im Oberkiefer schlechter als im Unterkiefer. Aufgrund der stark ausgewölbten Kieferhöhle ist meist nicht genügend eigener Knochen vorhanden, um das Implantat fest darin zu verankern.

    Mit Sinuslift wird eine bestimmte Knochenaufbaumaßnahme bezeichnet, mit der im Oberkiefer Platz für ein Implantat geschaffen wird. Es handelt sich hierbei um ein operatives Verfahren, bei dem der Kieferhöhlenboden nach oben verlagert wird, um anschließend Implantate zu verankern.

    Je nach vorhandenem Knochenmaterial kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz:

    • interner Sinuslift
      Der interne Sinuslift wird angewendet, wenn der Knochen nur um 1-4mm verlängert werden muss.
    • externer Sinuslift
      Dieses Verfahren wird gewählt, wenn mehr als 4 mm augmentiert werden muss.
  • Knochenaufbau (Augmentationen)

    Bei Zahnersatz-Behandlungen liegen in manchen Fällen Bedingungen im Kiefer vor, die nur mit Implantaten zur umfassenden Zufriedenheit des Patienten gelöst werden können.

    Heute sind wir in der Lage, selbst dann, wenn an der Position der geplanten Implantation nicht genügend Knochen vorhanden ist, einen tragfähigen Ersatz zu schaffen.

    Die betreffende Stelle können wir zuverlässig mit dem Knochenersatzmaterial Cerasorb® Knochen wieder aufbauen. Diese Substanz ist ein ß-Tricalciumphospat, das unter Beimischung körpereigener Blutplättchen den Kieferknochen zu erneutem Wachstum anregt.

    Je nach Umfang des nötigen Knochenaufbaus zeigen die Röntgenbilder bereits 4-14 Monate nach der Operation feste Knochenstrukturen. Die Eingriffe können ambulant und mit lokaler Betäubung durchgeführt werden. Eine leichte Narkose kann vor allem größere Eingriffe für Sie angenehmer machen.

    Unser Behandlungsplan wird in jedem Fall konsequent auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt.

 

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