Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wir betrachten den Mund und die Zähne des Patienten nicht als vom übrigen Körper isoliertes Gebiet. Gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache oft nicht am Ort der Störung. So kann z.B. ein erkrankter Zahn Symptome an Gelenken auslösen. Umgekehrt können Aphten im Mund ihre Ursache in einer Nahrungsmittelunverträglichkeit haben. Es gilt in beiden Fällen, den Rahmen der Diagnostik über den Manifestationsort des Krankheitssymptoms auszudehnen.

Gerade chronische Erkrankungen verlangen das Ausschöpfen aller diagnostischen Möglichkeiten. Die Ganzheitliche Zahnmedizin hat Diagnose- und Therapieverfahren entwickelt, die es dem ganzheitlich ausgebildeten Zahnarzt erlauben, diese Zusammenhänge aufzudecken. Besonders beachten wir dabei das Problem der Zahnfüllungsmaterialien und zahntechnischen Werkstoffe. Wir wählen Therapien aus, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ihrer Gesundheit bedeuten und auf die Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Organismus Rücksicht nehmen.

Ganzheitliche Zahnheilkunde bedeutet Zahnmedizin nach den Regeln der Schulmedizin unter Berücksichtigung der bekannten energetischen Beziehungen der Odontome (Zahnfächern) zum übrigen Organismus. Die Zusammenführung von schulmedizinischem Können, naturheilkundlichem Wissen und spezifischen Naturheilverfahren zu einem individuellen Konzept ist zwangsläufig subjektiv und von unserer Erfahrung als Behandler abhängig.
Fundament des ganzheitlichen Denkgebäudes sind die Grundkenntnisse energetischer Zusammenhänge im Organismus, wie es uns die Akupunktur lehrt, Kenntnisse der Wirkungsweise homöopathischer Medikamente und die Kenntnisse über das Grundsystem nach Pischinger, welches den Brückenschlag zur wissenschaftlichen Medizin darstellt.

Ein ganzheitlicher Befund ergänzt den schulmedizinischen Befund durch zusätzliche Erkenntnisse der angewandten additiven Methoden unter Respektierung der Einheit Geist-Psyche-Körper. Von entscheidender Bedeutung ist hier die Beurteilung einer Störung der Regulationsfähigkeit infolge von Schwermetallen, Geopathie, elektromagnetischen Feldern, Okklusion, Herde und Störfelder, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chemischen Noxen, Psyche u.a.m..

  • Herdsanierung im Zahn - Kieferbereich

    Im Bereich der Ganzheitsmedizin ist bekannt, dass von erkrankten Zähnen Störungen an entfernter liegenden Stellen des Körpers ausgelöst bzw. unterhalten werden können. Ein Beispiel dafür sind rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten und nach Entfernung dieses Zahnes verschwinden. Man nennt dies Herderkrankungen.

    Es fällt teilweise schwer, diese Erscheinungen nachzuvollziehen, da jeder Fall individuell zu sehen ist und Vergleichsstudien wegen unterschiedlicher Ausgangssituationen nicht möglich sind. Sie definieren den "Herd" als "krankhafte", lokale Veränderung im weichen Bindegewebe, mit der sich die lokalen und allgemeinen Abwehrreaktionen in ständiger Auseinandersetzung befinden.

    Erst mit dem Zusammenbruch der lokalen Abwehrschranke durch innere und/oder äussere Einflüsse beginnt die Fernwirkung des Herdes (Focus) auf den Organismus und damit die allgemeine Herderkrankung. Dazu einige Beispiele:

    • Das Risiko von Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und Frühgeburten kann bei vorliegender Parodontitis (Parodontose) erhöht sein.
    • Nacken-, Rücken- oder Kopfschmerzen sowie z. B. Ohrgeräusche (Tinnitus) können ihre Ursache in Störungen des Kiefergelenks haben.
    • Unverträglichkeitsreaktionen auf Dentalmaterialien können allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Allergien oder chronische Abwehrschwächen verursachen.
    • Durch chronische Entzündungen im Bereich von Zähnen und Kiefer kann die Leistungsfähigkeit erheblich reduziert werden.

    Um unseren Patienten ein Höchstmaß an medizinischer Kompetenz zu bieten, arbeiten wir in einem Netzwerk mit Therapeuten und Ärzten aus anderen medizinischen Bereichen zusammen. Dazu gehören Immunologen, Schmerztherapeuten, Psychologen, Orthopäden, Neurologen, Hals-Nasen-Ohrenärzte, TCM-Ärzte (Traditionelle Chinesische Medizin), Manualtherapeuten u.a.

  • Homöopathie

    Die Homöopathie kann keine fällige zahnärztliche Therapie ersetzen: Der kariöse Zahn muss gefüllt, der zerstörte und entzündete Zahn extrahiert werden, die Parodontitis muss evtl. auch chirurgisch behandelt werden.

    Die Homöopathie ersetzt auch keine regelmäßige und gründliche Zahnpflege und keine regelmäßige Vorsorge, sie ersetzt keine gesunde Ernährung und benötigt wie fast jede andere Therapie die Mitarbeit des Patienten.

    Die homöopathische Anamnesetechnik und Verlaufsbeobachtung des Krankheitsfalles erlaubt dem homöopathisch weitergebildeten Zahnarzt besser einschätzen zu können, wann ein Patient womit behandelt werden darf oder nicht.

    Eine solide klassische homöopathische Ausbildung vermittelt das Wissen, den Patienten in seiner Ganzheit wahrzunehmen und ihm in seiner Individualität bei seiner Behandlung und Therapie gerecht zu werden.

    In der zahnärztlichen Praxis gibt es zahlreiche bewährte Indikationen, homöopathische Arzneimittel einzusetzen.

  • OptiSan - therapieren mit optischen Frequenzen

    Die Therapie mit Licht und Farben ist eine der ältesten natürlichen Behandlungsmethoden in der Medizin und kann auf einen Erfahrungsschatz von vielen tausend Jahren zurückgreifen.

    Mit der modernen Lichttherapie gelingt es, die natürlichen Heilkräfte des Sonnenlichtes (Vollspektrum) nachzubilden - besonders bewährt bei Lichtmangel und dessen Folgeerscheinungen.

    Die optische Frequenztherapie ist eine Weiterentwicklung der Farbtherapie. Durch die Kombination von sehr passgenauen Farbspektren mit verschiedenen Wirkverstärkern ist das OptiSan sehr einfach ohne weiterführende Kenntnisse anzuwenden - sogar zuhause vom Patienten selbst. Für eine ausgezeichnete Therapiewirkung ist es somit nicht länger nötig, das Licht beispielsweise über bestimmte Reflexzonen oder Akupunkturpunkte einzustrahlen.

  • Störfelddiagnostik

    Wie findet man ein Störfeld am Zahn?
    Bei einem verdächtigen Zahn (z. B. ein wurzelgefüllter Zahn oder ein Wurzelrest) wird ein Anästhetikum gespritzt oder eine Laserbestrahlung vorgenommen. Danach wird eine Vergleichsmessung durchgeführt. Die Veränderung des Energiezustandes der Meridiane wird sofort sichtbar! Normalisiert sich in diesem Fall das Niveau des entsprechenden Meridianes, so ist das Störfeld gefunden und der Zahn kann behandelt werden!

    Welche Auswirkungen kann eine kranke Mundhöhle haben?
    Neueste Untersuchungen aus Finnland, USA und Deutschland haben ergeben, dass das Herzinfarktrisiko sich verdoppelt, das Schlaganfallrisiko sich verdreifacht und das Risiko einer Frühgeburt sich verachtfacht (!) beim Vorliegen einer Zahnfleischentzündung (Parodontitis).
    Die Keime in einer tiefen Zahnfleischtasche können über den Blutweg an andere Stellen des Körpers gelangen und dort Schaden anrichten.

    Wie machen die das?
    Die Erreger führen zu einer Aktivierung von Zytokinen (hormonähnliche Botenstoffe), die entfernt liegenden Organen Informationen geben. Z.B. wird die Placenta im Mutterleib dazu angeregt, das Wachstum des Embryos zu verlangsamen und auch eine Geburt früher einzuleiten! Das führt zu untergewichtigen Neugeborenen und zu Frühgeburten.
    Man kann nicht oft genug wiederholen, dass das Risiko, ein untergewichtiges Kind zu gebären oder eine Frühgeburt zu erleiden, bei einer Parodontitis achtfach erhöht ist!.

 

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